Poly - Hybrid Work die Lösung nach Corona für die Zukunft?

Den Poly Originalbericht auf englisch lesen Sie hier.


Der Poly-Bericht Hybrid Working: Creating the "next normal" in Arbeitspraktiken, Räumen und Kultur zeigt auf der Grundlage von Experten für die Zukunft von Arbeit, Arbeitsplatzdesign und Psychologie den Weg zur "nächsten Normalität", in der Mitarbeiter Flexibilität und Auswahl genießen und Unternehmen durch motivierte, kollaborative und produktive Teams gedeihen.


Darrius Jones, Executive Vice President und Chief Strategy Officer bei Poly, erklärt: "Die unglücklichen Umstände, die während der COVID-19-Pandemie auftreten, bieten Unternehmen die Möglichkeit, aktuelles Denken in Frage zu stellen und eine neue "Zukunft der Arbeit" zu gestalten. Die nächste Normalität dreht sich um hybrides Arbeiten – flexibles Arbeiten an mehreren Standorten mit immersiven, produktiven Arbeitsplätzen, die den Arbeitsstil jedes Mitarbeiters berücksichtigen."


Arbeitspraktiken


Nach dem Lockdown, ausgelöst durch COVID-19, haben Unternehmen die Möglichkeit, Konventionen in Frage zu stellen und neu zu definieren, was "Arbeit" wirklich bedeutet.


Hybrid Work soll dabei helfen:

  • Neue Arbeitsmuster – neue Arbeitspolitiken, die den Arbeitnehmern Flexibilität bei der Frage bieten, wann und wo sie arbeiten

  • Ergebnisbasiertes Arbeiten – den Fokus von den Stunden und dem Standort weg nehmen und unabhängig von beiden produktiv zu sein und Ergebnisse zu liefern

  • Optimierte Investitionen – über das Büro hinaus, um überall kollaborative, technologiefähige persönliche Arbeitsbereiche zu schaffen

Tom Cheesewright, angewandter Futurist und Mitwirkender des Poly-Berichts, sagte: "Schon vor der Pandemie änderte sich die Art der Arbeit, weil sich die Art des Business verändert hat. Heute können nur wenige behaupten, dass die Technologie ein Hindernis für sich ändernde Praktiken ist, aber die Sperrung hat die Notwendigkeit von Investitionen in die kulturellen und verhaltenstechnischen Komponenten flexibler Arbeit deutlich gemacht. Die Zukunft ist ein flexibles Arbeitsumfeld, das den Bedürfnissen aller Mitarbeiter gerecht wird, ihnen eine erfüllende Arbeitserfahrung bietet und ihnen im Gegenzug ermöglicht, den Wert zu maximieren, den sie an ihr Unternehmen zurückgeben."


Hybride Arbeitsplätze


In dem Bericht untersucht Sarah Susanka, Architektin und Bestsellerautorin der Buchreihe "Not So Big", warum die Schaffung der besten Umgebungen für Mitarbeiter - produktiv und kollaborativ zu sein hat - um für die neue hybride Arbeitsära von entscheidender Bedeutung sein. Der Bericht von Poly beschreibt die folgenden globalen Trends für hybride Arbeitsräume, die 2020 und darüber hinaus entstehen werden:


  • Home Offices werden ebenso viel Aufmerksamkeit erhalten wie die Küche – ergonomisch organisiert und zu inspirierenden Orten werdend

  • Eine Prävalenz von Co-Working – Unternehmen werden in "Co-Working-Spaces" am Rande teurer Städte investieren, um Talente anzuziehen. Die Zusammenarbeit in der Gruppe und soziale Verbindungen mit Kollegen und anderen werden zu einer gegenseitigen Befruchtung von Ideen mit daraus resultierender Innovation führen

  • Wie wir uns Städte vorstellen wird sich ändern. Bürotürme, wie wir sie kennen, werden höchstwahrscheinlich der Vergangenheit angehören. Die Stadt als lebendige Gesellschaftsstruktur wird jedoch erhalten bleiben, wobei die Annehmlichkeiten der Stadt als Erweiterung der "nicht so großen" Einzelwohnung dienen, z.B. Restaurants werden zu einer Erweiterung ihrer Küche und ihres Esszimmers.


Bewältigung des kulturellen Wandels


Megan Reitz, Professorin für Führung und Dialog an der Hult Ashridge Business School, ist der Ansicht, dass Unternehmen grundlegende Gewohnheiten in die Kultur ihrer Teams "verdrahten" müssen, um hybride Arbeitsgruppen zusammenzubringen und sicherzustellen, dass Mitarbeiter sich zu Wort melden können. Damit Teams agil, innovativ, ethisch und mitfühlend sind, sagt Polys Bericht, dass Arbeitskulturen sein müssen:


  • Inklusive – verschiedene Teams machen es besser, aber Sie müssen in der Lage sein, Unterschiede zu nutzen und zu schätzen

  • Fragen – "One-Size"-Management passt nicht für alle. Die Mitarbeiter reagieren unterschiedlich auf hybrides Arbeiten und Führungskräfte müssen die Fähigkeiten erlernen, sich zu erkundigen, neugierig zu sein und Fragen zu stellen

  • Zweckorientiert – wir erleben eine überfällige Ausweitung des Zwecks, und dieser Fokus auf die Auswirkungen wird als Kompass in Zeiten des Wandels dienen und zu einem sinnvolleren Arbeitsplatz führen


Was der technologische Wandel dazu beitragen kann


Passenden Technologien, wie mobile Arbeitsplätze, Videokonferenzsysteme bzw. Videokonferenzplatformen und flexible einzusetzende Lösungen wie akkubetriebene Whiteboards mit entsprechenden Softwarelösungen (z. B. SMART Teamworks), spielen eine entscheidende Rolle bei der neuen Normalität des Arbeitsalltags. Nahtlose Kommunikation und Kollaboration von unterschiedlichen Standorten erleichtern die Bewältigung komplexer Aufgaben und helfen Teams dabei gezielt und produktiver zu agieren, das motiviert.


Mein Fazit


Der Bericht von Poly macht eines deutlich. Arbeitsplätze und was wir unter Arbeit verstehen, könnte sich in Zukunft ändern. Den vermehrten Einzug des Home Office in den Arbeitsalltag konnten einige von uns bereits erleben. Auch ich habe einige Wochen damit zugebracht und kann die Empfehlungen von Poly gut nachvollziehen. Nicht jeder war darauf vorbereitet von zu Hause aus zu arbeiten. Eine geeignete und wie Poly es nennt "inspirierende" Arbeitsumgebung ist für die meisten von uns keine Selbstverständlichkeit, weder technisch noch räumlich. Es ist daher noch ein weiter Weg, bis sich die "Arbeit" revolutionieren wird und selbstverständlich ist diese Vision für viele, die nicht im Dienstleistungssektor beheimatet sind, sowieso eine unrealistische Perspektive.


Passend zu diesem Thema lesen Sie mehr zu meinen persönlichen Erfahrungen im Homeoffice im entsprechenden Post.

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